Schwerpunkt der Pflege und Betreuung von demenzerkrankten Menschen im Maria-Hilf-Stift ist das gemeinschaftliche Leben, das so aktiv und selbstbestimmt wie möglich geführt werden soll.
Dafür sind zwei eigene Wohngemeinschaften mit jeweils 10 bzw. 12 Einzelzimmern eingerichtet worden. Jede Gemeinschaft hat ein gemeinsames „Wohnzimmer“ mit offener Küche und Essbereich. Das Besondere der beiden Wohngruppen für Demenzerkrankte ist die familiäre Gemeinschaft, die dem örtlich, zeitlich, situativ und persönlich desorientierten Bewohner Unterstützung, Sicherheit und Geborgenheit gibt.
Im Mittelpunkt steht der häusliche Alltag. Regelmäßige Tagesabläufe und feste Strukturen gehören zum Alltag der demenzerkrankten Bewohnerinnen und Bewohner. Dazu gehören Tätigkeiten wie den Tisch zu decken oder das Geschirr abzuwaschen. Dabei werden sie von einer ständig anwesenden Pflegekraft unterstützt. Gemeinsames Spielen, Erzählen und Handarbeiten fördern Geist, Körper und Geschicklichkeit.

Das sinnliche Erleben der Natur ist für Demenzerkrankte von großer Bedeutung. Deshalb ist bei Gestaltung des Neubaus darauf geachtet worden, einen geschützten Bereich auf unserer Dachterrasse einzurichten. Ein in sich abgeschlossener Garten mit altem Baumbestand steht zudem für alle Bewohner der Demenz-Wohngruppen jederzeit zur Verfügung.

Ab 01. Februar 2011 gelten neue Pflegesätze. Hier können Sie sich diese als pdf-Dokument herunterladen:
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